Der katholische Frauenbund wurde 1903 in Bayern gegründet. 35 Jahre feierte er in Marktschellenberg.
Seit der Gründung des katholischen Frauenbundes in Bayern im Jahr 1903 sind Frauen ein wichtiger Bestandteil der katholischen Kirche. Stück für Stück haben sich die Männer zurückgezogen und Frauen Einzug gehalten.
Auch wenn eine katholische Priesterin bis heute undenkbar scheint, nehmen Frauen in der katholischen Kirche immer mehr ihren Platz ein. Ohne sie würde die Kirche heute nicht mehr funktionieren.
Vor 35 Jahren wurde dann auch in Marktschellenberg eine Gruppe des katholischen Frauenbundes gegründet und seitdem nehmen die Frauen, gerade auf dem Land, eine wichtige Schlüsselrolle in der Kirche ein.
So ist ein Gottesdienst heute ohne Frauenbeteiligung fast nicht umsetzbar. Wichtige Bestandteile der Zeremonie werden von Frauen umgesetzt. Ministrantinnen sind deutlich in der Überzahl, der Chor, die Messnerinnen und auch jene, die Teile aus der Bibel zitieren, sind Frauen.
Aber auch im kreativen Bereich haben Frauen eine Schlüsselrolle und setzen enormes um.
So stand dieser Samstag ganz im Zeichen des Katholischen Frauenbundes und es war unheimlich passend, dass ein Familiengottesdienst stattfand, in dem Erstkommunionkinder in die Kirche eingeführt wurden. Denn auch in der Familie ist heute die Frau, die zu Recht den Ton angibt, und nicht der patriarchalische Mann, der glaubt, er müsse die Machtposition einnehmen. Nein, heute haben Frauen sich das erarbeitet, was ihnen über Jahrhunderte verwehrt wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass ewig Gestrige gerade in der Politik die „arme, schwache Frau” zurückwünschen, um ihre Machtgelüste auszuleben.
Impressionen des sehr stimmungsvollen Familiengottesdienstes in St. Nikolaus in Marktschellenberg.
Bericht: AKTIVNEWS_DE_01_001
Fotos: AKTIVNEWS_DE_01_001
Wollen Sie Bilder von diesem Fotograf erwerben? ferdinand.farthofer@aktivnews.de